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Projekt-Partner

Unternehmen / InstitutBeschreibung des Partners und sein Beitrag
Beluga Partner Logo

Beluga Fleet Management GmbH & Co. KG

Langenstraße 24/26

D-28195 Bremen

www.beluga-group.com

Die Beluga Fleet Management GmbH & Co. KG ist eines von drei Schwesterunternehmen, welche die Beluga-Group bilden. Die Geschäftsfelder des Unternehmen bilden das Schiffsmanagement, also die Bereederung, sowie die Ausbildung von Schiffsbesatzungen (Sea Academy). Die Beluga Fleet Management muss eine optimale Schiffsverfügbarkeit gewährleisten und liefert damit die Basis für die Aufgabenerfüllung der Beluga Chartering. Bei ihrer Aufgabenerfüllung spielen das Monitoring der Leistungen der Schiffe und ihrer Komponenten sowie der Besatzungen und die Bereitstellung besonderer technischer Ausrüstungen eine große Rolle.Die Zielsetzung der Beluga Fleet Management GmbH & Co. KG im MarLife Projekt liegt in der Erstellung einer Betriebs- und Schadensstatistik für die Flotte, mit deren Hilfe die Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen um mindestens 10% reduziert werden sollen. Dazu sind die folgenden Einzelziele umzusetzen:

  • Vermeidung von Wiederholungsschäden durch vorbeugende Maßnahmen
  • Nutzung von Informationen aus Schadensanalysen bei der Beschaffung von Ersatzteilen
  • Verbesserung der Argumentation gegenüber Lieferanten bei Garantieleistungen
Hartmann Partner Logo

Hartmann SchiffahrtsGmbH & Co. KG

Königstraße 23

D-26789 Leer

www.hartmann-reederei.com

Die Hartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG hat sich bei ihrer Tätigkeit auf die Bereiche Trockenfahrt sowie Chemikalien- und Gastankerfahrt spezialisiert. Die Flotte des Unternehmens umfasst daher Gastanker, Containerschiffe und Mehrzweck-, Massengut- und Spezialschiffe im Trockenfrachtbereich. Die Ziele der Hartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG, die im Zuge des MarLife Projekts umgesetzt werden sollen, liegen in der Optimierung der Wartungs- und Instandhaltungsaktivitäten der Reederei. Ein wichtiges Instrument zum Erreichen dieser Ziele bildet das Life Cycle Management Leitsystem, welches im Zuge des Projekts entwickelt wird und durch die Reederei erprobt werden soll. Im Rahmen des Projekts verfolgt die Hartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG die folgenden Einzelziele:

  • Realisierung längerer Wartungsintervalle für die Generatoren und die Hauptmaschine der neuen Containerschiffe
  • Reduzierung der Ersatzteilkosten durch effektivere Wartungsplanung: Austausch von Verschleißteilen genau zum richtigen Zeitpunkt, d.h. Ausnutzung der gesamten Lebensdauer der Verschleißteile
  • Geringere Lagerhaltungskosten durch effektivere Verwaltung und Einkauf
  • Sicherung des Erfahrungsschatzes der Besatzungen durch bessere Dokumentation
Lürssen Partner Logo

Lürssen LogisticsGmbH & Co. KG

Zum Alten Speicher 11

D-28759 Bremen

www.luerssen.de

Die Lürssen Logistics GmbH & Co. KG, Bremen, vertritt die Bereiche Reparaturen und Wartung, Refits und Upgrades sowie Yacht Management innerhalb der Lürssen Gruppe. Zu der Bereederung von Yachten zählen die Bereiche Ersatzteilmanagement (Identifikation, Bereitstellung, Versand), Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien, Auswahl und Bereitstellung von Mannschaften sowie das Controlling.
Das Ziel der Lürssen Logistics GmbH & Co. KG, die im Zuge des MarLife Projekts umgesetzt werden sollen, liegt in der Herstellung hoher Planungssicherheit hinsichtlich Leasing-Leistungen, die das Unternehmen für Behördenschiffe erbringen möchte. Im Fokus der Untersuchungen stehen dabei neben der Bereitstellung der Behördenschiffe die Wartung und Instandhaltung der Schiffe, die Durchführung notwendiger Reparaturen sowie ein 24-Stunden-Notfall-Service. Am Beispiel eines Szenarios, welches ein Leasing-Konzept für Behördenschiffe (Bundesbehörden, europäische Behörden) behandelt, sollen die optimale Ausgestaltung des Leasing-Angebots dargestellt und umgesetzt werden. Die Einzelziele der Lürssen Logistics GmbH & Co. KG im MarLife Projekt stellen sich wie folgt dar:

  • Entwicklung optimaler Wartungs- und Instandhaltungskonzepte für die Behördenschiffe unter Nutzung des LCM-Leitsystems und der durch dieses System bedarfsbezogen bereitzustellenden Daten
  • Erarbeiten optimaler Reparaturkonzepte sowie geeigneter Konzepte für die Ersatzteilbevorratung und -bereitstellung; Reduzierung der Ersatzteilkosten
  • Konzeption eines 24-Stunden-Notfall-Service
  • Ermittlung optimaler Intervalle und der Inhalte für Wartungs- und Instandhaltungsaktivitäten
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Lloyd Werft Bremerhaven GmbH

Brückenstraße 25

D-27568 Bremerhaven

www.lloydwerft.de

Die Lloyd Werft Bremerhaven GmbH, Bremerhaven, ist im Reparatur-, Umbau- und Modernisierungsgeschäft tätig und hat diesbezügliche Erfahrung mit Schiffen in jeder Art und in nahezu jeder Größe, darunter Passagier-, RoRo-Fracht- und Fährschiffe, Öl-, Gas-, Chemie- und Produktentanker, Containerschiffe, Frost- und Kühlschiffe, Kranschiffe und verschiedenste Arten der Offshore-Schiffs- und Ölbohrtechnik.
Die Ziele der Lloyd Werft Bremerhaven GmbH, die im Zuge des MarLife Projekts umgesetzt werden sollen, liegen in der Optimierung, der durch die Werft durchgeführten Reparaturen von Schiffen. Im Fokus der Untersuchungen stehen die systematische Aufnahme von Informations- und Dokumentationslücken, die eine Planung und Durchführung erschweren und vielfach zeitintensive Zustandsaufnahmen notwendig machen, aus denen eine längere Gesamtreparaturzeit resultiert. Die wesentlichen Zielsetzungen der Werft im MarLife Projekt stellen sich wie folgt dar:

  • Aufdecken häufig auftretender Informations- und Dokumentationslücken bei der Reparatur von Schiffen
  • Strukturierung der Informationsbedarfe für die Anbindung der von der Werft genutzten Systeme an das Life Cycle Management Leitsystem
  • Optimierung der eingesetzten Systeme hinsichtlich des Zusammenspiels mit Life Cycle Management Systemen
  • Ermittlung von Zeit- und Kosteneinsparpotentialen durch das LCM Leitsystem für Schiffsreparaturen
Logo Partner Germanischer LIoyd AG

Germanischer Lloyd AG

Vorsetzen 35

D-20459 Hamburg

www.gl-group.com

Der Germanische Lloyd, Hamburg, als Klassifikationsgesellschaft verfügt aus der Überwachung des Baus und Betriebs von Schiffen sowie einer Reihe von Aufgaben auf anderen Gebieten der Ingenieurtechnik über die weitreichende Kenntnisse und Einsichten der im MarLife Projekt zu betrachtenden Geschäftsprozesse. Er ist auf Grund seiner Tätigkeit seit langem mit der Problematik des Life Cycle Managements sowie den daraus resultierenden Problemen vertraut und besitzt durch seine Aktivitäten bei der Betreuung der fahrenden Flotte umfangreiches Know-how auf diesem Gebiet.
Der Germanische Lloyd verfolgt im Projekt folgende Ziele:

  • HULL CONDITION MONITORING: Durch ein integriertes LCM kann die Pflege von Strukturänderungen in ein Computermodell des Schiffes vereinfacht werden. Auf diese Weise können Dickenmessdaten zusammen mit anderen relevanten Daten über die Struktur des Schiffes in einer "Historie" abgelegt werden und jederzeit während des Lebenszyklus – aber auch über den Lebenszyklus hinaus - abruf- und bewertbar gemacht werden.
  • GREEN PASSPORT: Das Erfassen und Pflegen bauteilbezogener Materialdaten muss ausgehend von der Bauspezifikation, über die Bauabnahme und die durchgeführten Reparaturen über den gesamten Lebenszyklus des Schiffes erfolgen. Die Daten müssen unabhängig von den wechselnden Eignern schiffsbezogen gepflegt werden. Der GL wird dazu die Konzeption eines Hazardous Material Monitoring System entwickeln und prototypisch implementieren.
  • Ausgehend von den Aktivitäten der Partner soll untersucht werden, ob und welche Daten aus den jeweiligen Systemen für einen schnellen und besseren Informationstransfer von den Reedereien zum GL sinnvoll und geeignet sind. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Aktivitäten der Partner bezüglich Engine Condition Monitoring und Maintenance.
Logo Partner Siemens

Siemens AG

Lindenplatz 2

D-20099 Hamburg

www.is.siemens.de

Die Siemens AG ist mit dem Geschäftszweig Schiffbau ein langjähriger Partner von Reedereien und Werften. Als innovativer Elektrokonzern liefert Siemens kundengerechte Lösungen für die Marine und den zivilen Schiffbau. Mit den Anlagen liefert Siemens seinen Kunden Automationsanlagen, Energieerzeugung und -verteilung und Antriebsanlagen.
Die Kernziele der Siemens AG, die im Zuge des MarLife Projekts umgesetzt werden sollen, liegen in der Konzeption und Entwicklung zukunftsoffener elektrischer Anlagen für Schiffe sowie in der Entwicklung von Werkzeugen, die eine leichte Identifizierung von Fehlern sowie Handlungsempfehlungen für diese Anlagen durch das Bordkommando unterstützen. Mit derartigen Lösungen sollen neue Schiffe so ausgerüstet werden, dass das Einbringen von neuen Technologien beim Retrofit von Schiffen mit geringerem Aufwand realisierbar ist. Weiterhin wird angestrebt, dass bei der Ausrüstung eines Schiffes der aktuellen Stand der Technik berücksichtigt wird, der kurzfristig nicht die preiswerteste Lösung darstellen muss, langfristig jedoch einen maximalen Nutzen für den Schiffsbetreiber bzw. die jeweilige Reederei bringt. Im Rahmen dieser Untersuchungen werden die folgenden Einzelziele verfolgt:

  • Weiterentwicklung der eigenen elektrischen Anlagen und Gestaltung der Schnittstellen von diesen Lösungen zum LCM-Leitsystem
  • Verbesserung der automatisierten Fehlererkennung an Bord
  • Entwicklung von Lösungen für eine fachgerechte und korrekte Kommunikation von Fehlern an den Zulieferer bzw. einen Servicetechniker
  • Erarbeiten von Qualifikationsanforderungen des Bordkommandos und der Besatzung zum Umgang mit Fehlern in den elektrischen Anlagen
  • Einbeziehung von intelligenten Bauelementen, die z.B. Schaltspiele zählen
  • Speicherung von Fehlerdaten, so dass Serienfehler frühzeitig erkannt werden können
Partner Logo Ms Logistik Systeme GmbH

Ms Logistik Systeme GmbH

Am Seehafen 7

D-18147 Rostock

www.msls.de

Der Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Ms Logistik Systeme GmbH, Rostock, liegt in der Entwicklung und im Vertrieb innovativer Softwarelösungen, insbesondere für die maritime Industrie. Das Hauptprodukt ist ein Softwarepaket für Schifffahrtsunternehmen zur effektiveren Gestaltung administrativer Abläufe an Bord der Schiffe sowie in der Verwaltung an Land. Das SAMS (Ship Administration Management System) unterstützt die Reeder auch bei der Einhaltung des seit 1998 vorgegebenen International Safety Management (ISM) Codes.
Die Einzelziele der Ms Logistik Systeme GmbH im MarLife Projekt stellen sich folgendermaßen dar:

  • Weiterentwicklung des vorhandenen Maintenance Systems zu einem zentralen Element des Life Cycle Managements für den Schiffsbetrieb
  • Erfassung aller LCM relevanten Daten aus dem Schiffsbetrieb (Bord) und Synchronisation des Datenbestandes mit den Landeinheiten (Reederei-Office)
  • Erweiterung des eigenen Maintenance Systems SAMS um LCM-relevante Aspekte
  • Gestaltung von Schnittstellen zu anderen LCM Teilsystemen und zu LCM Leitsystem
  • Erarbeitung eines Dienstleistungsangebotes für Schifffahrtsunternehmen/ Schiffsmanagementunternehmen zur Unterstützung des LCM
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BIBA

Hochschulring 20

D-28359 Bremen

www.biba.uni-bremen.de

Das Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH an der Universität Bremen (BIBA) ist ein interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut mit langjähriger Erfahrung im Bereich Datenmodellierung und Datenbanken, das innovative technisch-organisatorische Lösungen entwickelt und diese in Unternehmen aller Größenordnungen in die Praxis umsetzt. Hierzu arbeitet das BIBA in einer Vielzahl von Projekten auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene mit Wissenschaftlern und Praktikern zusammen.

Das Arbeitsziel des BIBA im MarLife Projekt liegt in der Konzeption und Entwicklung eines LCM Leitsystems. Aufgabe dieses Leitsystems ist es die Vielzahl bereits bestehender LCM Einzelsysteme zusammenzuführen und die darin vorhandenen Information zueinander in Verbindung zu setzen. Auf diese Weise sollen einerseits ein besserer Überblick des aktuellen Schiffzustands realisiert werden und andererseits die Möglichkeit gegeben werden, das große Spektrum an Life Cycle relevanten Daten situationsbezogen aufbereiten zu können, um den Anwendern eine jeweils bedarfsgerechte Präsentation der benötigen Informationen bereitzustellen. Dabei geht es nicht darum, die bereits vorhandenen Lösungen durch ein monolithisches, den gesamten Lebenszyklus einbeziehendes System, zu ersetzen. Vielmehr soll die Möglichkeit geschaffen werden, auf einfache Art und Weise an das Leitsystem andocken zu können, um damit die Informationsbasis sukzessive auszubauen.

Die Arbeitsschwerpunkte des BIBA im NET-S Projekt lassen sich vor dem Hintergrund der oben skizzierten Zielsetzung wie folgt zusammenfassen:

  • Übertragung des entwickelten Konzepts in informationstechnische Strukturen: Aufbau entsprechender informationstechnischer Modelle und Datenmodelle auf, Beschreibung der Leistungen und Features des LCM-Leitsystems mittels Feature Based Programing und Koordinierung der Programmierung des LCM-Leitsystems sowie der Gestaltung der Schnittstellen zu anderen Systemen
  • Implementierung, Test und Validierung des entwickelten LCM Leitsystems im Zusammenspiel mit anderen Maintenance-, Diagnose- und Auswertungssystemen
  • Erstellung von spezifischen Wartungs-, Inspektions-, Instandhaltungs- und Reparaturszenarien (Szenariodetaillierung, -analyse und –interpretation)
  • Analyse der Gesamtkosten eines Schiffes über seinen Lebenszyklus und Nachweis des Nutzens des Einsatzes von Life Cycle Management.
BIAS Bremer Institut für angewandte Strahltechnik

BIAS Bremer Institut für angewandte Strahltechnik

Klagenfurter Straße 2

D-28359 Bremen

www.bias.de

Das Bremer Institut für Strahlentechnik ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Forschungsinstitut mit diversen fertigungstechnisch ausgerichteten Projekten. Einige dieser Projekte sind in ihrer Ausrichtung direkt auf den Schiffbau zugeschnitten. Für diese Projekte bildet die schiffstechnische Erfahrung des projektverantwortlichen Mitarbeiters eine wichtige Grundlage, um die speziellen fertigungstechnischen Anforderungen im Schiffbau zu erfassen. Zusätzlich zu dieser schiffbautechnischen Erfahrung besitzt dieser Mitarbeiter verschiedene schiffstechnische Qualifikationen (z.B. das Patent CI ), die ihn über die Erstellungsphase des Schiffes hinaus zu einer Analyse und Projektbegleitung unter LCM Aspekten befähigen.
Der Arbeitsschwerpunkte des BIAS im MarLifeProjekt stellen sich wie folgt dar.

  • Analyse der Datenerfassung und der Systemeingaben durch das Bordkommando, den Reeder, Service-Firmen und Werften.
  • Untersuchung der Auswertung von Schadensfällen bei den Reedern, Werften und Zulieferern.
  • Mitwirkung an der Konzeption und dem Durchspielen von Szenarien während des Lebenszyklus eines Schiffes, an denen die Effekte und Wirksamkeit des Einsatzes von LCM-Systemen besonders deutlich werden
Partner Logo Energie-Umwelt-Beratung e.V. - Institut

Energie-Umwelt-Beratung e.V. Institut

Friedrich-Barnewitz-Str. 4c

D-18119 Rostock-Warnemünde

www.eub-institut.de

Der gemeinnützige Verein Energie-Umwelt-Beratung e.V. betreibt in seinem Institut unabhängige Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der rationellen Energieanwendung unter den Zielsetzungen Effektivität, Ökologie und Sicherheit. Einen Schwerpunkt bildet die maritime Technologie. Auf Basis der umfangreichen Laboreinrichtungen und der Kontakte zur Industrie ist eine praxisnahe Forschung und Entwicklung sowie eine kurze Überleitungsphase in die Praxis gewährleistet.
Mit Hilfe der Technischen Diagnostik ist der technische Zustand der Anlagen derart scharf bestimmbar, dass in einem Life Cycle Management (LCM) Handlungen und Handlungszeitpunkte optimal festgelegt werden können. Die Diagnose von Schiffsanlagen ist ein kräftiges Mittel, um die Abhängigkeit z.B. der Wartungsentscheidungen von Zufallsgrößen zu vermeiden. Daraus ergibt sich die Motivation für die Entwicklung der Diagnosesysteme, den Aufbau einer Ereignisdatenbank sowie die Bewertung und Kopplung der Ergebnisse an ein LCM-Leitsystem. Die spezifischen Ziele der EUB sind in diesem Sinne:

  • Die Analyse der bestehenden Diagnosesysteme hinsichtlich Signalgehalt und Stabilität sowie die Möglichkeit der Einordnung in ein LCM Leitsystem
  • Die Weiterentwicklung des Diagnosesystems für den gesamten Antriebsstrang
  • Entwicklung eines Power Plant Condition Monitors mit der Sammlung und Bewertung von Daten zu Betriebsbelastungen, zur Leistungsfähigkeit und dem technischen Zustand in einer Ereignisdatenbank
  • Herstellung der Kommunikation der Ereignisdatenbank mit dem LCM Leitsystem
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Universität Rostock,Lehrstuhl für Schiffbau/Stahlbau

Universitätsplatz 1

D-18055 Rostock

www.uni-rostock.de

Die Universität Rostock – Lehrstuhl für Schiffbau/Stahlbau weist besondere Kompetenzen hinsichtlich der Wieder- und Weiterverwendung von Alttonnage sowie der umwelt- und recyclinggerechten Projektierung, Produktion, Bewirtschaftung und Entsorgung von Schiffen auf. Darüber hinaus verfügt dieser Projektpartner über Erfahrungen in der Bearbeitung wissenschaftlicher und ingenieurtechnischer Aufgabenstellungen sowie in der Initiierung und Realisierung nationaler und internationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf dem Gebiet meerestechnischer Strukturen.
Der Bereich der Entsorgung, Weiter- und Wiederverwertung ist ein Baustein des LCM-Systems. Das Projekt ist auf die Entwicklung von universell anwendbaren Methoden zur umweltgerechten Verwertung von Alttonnage unterschiedlicher Art fokussiert. Der Verwertungsansatz schließt definitionsgemäß sowohl die vollständige Abwrackung (Verschrottung) moralisch und technisch veralteter Schiffe als auch den partiellen Rückbau solcher Baugruppen ein, die im Zuge geplanter schiffsseitiger Umbauvorhaben notwendigerweise entsorgt werden müssen.
Das grundsätzliche Problem bei der praktischen Umsetzung der IMO-Forderung, Maßnahmen zur Sicherung und zum Umweltschutz beim Abwracken von Schiffen zu entwickeln, besteht darin, dass die von den Werften bisher weltweit praktizierte montageorientierte Fertigung weder für den partiellen noch für den vollständigen Rückbau von Schiffen insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes bei konkurrenzfähigen Kosten geeignet ist. Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den Untersuchungen zu dieser Thematik haben rückwirkende Einflüsse auf Projektierung, Fertigung und Betrieb von meerestechnischen Objekten im weitesten Sinne.